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MPG

Einfach schwierig

Die Umsetzung der Medizinproduktebetreiber-Verordnung

Dieses Whitepaper thematisiert die Einweisung von Mitarbeitern in den Umgang mit einweisungspflichtigen Medizingeräten. Festzustellen, welcher Mitarbeiter in welches Gerät eingewiesen sein muss oder bereits eingewiesen ist, kann vielfach schwierig sein. Die Koordination und Dokumentation von Schulungen hat für Stationsleitungen einen Prozess zur Folge, der viel Zeit von den eigentlichen Kernaufgaben abzieht.

Auf einen Blick

Festzustellen, welcher Mitarbeiter auf welches Gerät im Rahmen der MPBetreibV noch eingewiesen werden muss, stellt viele Einweisungverantwortliche vor eine schier unlösbare Aufgabe.
Ein effektives Controlling des MP-Einweisungs-Prozesses zeichnet sich für uns dadurch aus, dass in unseren Lösungen auf Knopfdruck der Einweisungsbedarf sichtbar wird und auch direkt  im Sinne einer Schulungsplanung angegangen werden kann.

Alltagsproblematik

Um den Regularien der Medizinproduktebetreiber-Verordnung gerecht zu werden,  entstehen in vielen Häusern Organisationsprozesse, die aufwändig sind und viel Zeit kosten. Viele handgestrickte Listen und Tabellen werden erfunden, um die Umsetzung der Verordnung zu unterstützen.
Ein Hauptproblem ist wohl, dass die Daten für Medizingeräte und Mitarbeiter nicht im gleichen System verfügbar sind. Entweder stimmen die Listen der Medizingeräte auf den Abteilungen nicht oder in der Medizintechnik sind die Daten der Mitarbeiter nicht aktuell. Es entstehen Daten, die so lange stimmig sind, wie sich am Personalstamm oder an den Geräten nichts ändert.
Aufgrund der fehlenden Aktualität ist es nahezu unmöglich, auf Knopfdruck einen tagesaktuellen Stand darüber zu haben, welche Schulungsbedarfe zu Medizingeräten bestehen. Dadurch ist auch die Handlungsfähigkeit der Verantwortlichen stark eingeschränkt und das Risiko für den Patienten geht täglich mit einher.

Best-Practice-Lösung

Die einzig sinnige Lösung auf Softwareebene besteht darin, Personal- und Gerätedaten zu vereinen. Dies geschieht, indem wir die Geräte in der integrierten Ressource-Komponente unseres Personalmanagementsystems Personal-Office überführen. Die Verwaltung der Medizingeräte erfolgt entweder in unserer Ressourcenmanagementkomponente oder in einer speziellen Software der Medizintechnik, mit der sie regelmäßig abgeglichen werden. Weil wir in Personal-Office über valide Personaldaten verfügen, sind Geräte- und Personaldaten nun dort aggregiert.
Ziel dieser Lösung ist es zum einen, durch die übersichtliche Darstellung des aktuellen Schulungsbedarfs eine schnelle Verfügbarkeit von Einweisungslisten und Gerätelisten zu erhalten. Zum anderen soll damit ein effektives Controlling des „MP-Einweisung-Prozesses“ und eine rechtssichere Dokumentation sichergestellt werden. Im Rahmen des RISK-Managements kann es nur Ziel jeden Hauses sein, eine lückenlose Einweisung der Mitarbeiter zu gewährleisten und so mögliche Fehler und Schäden für den Patienten zu vermeiden.