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Von der Krankenpflegeschule zum integrierten Bildungszentrum

Anforderungen an Interaktions- und Kommunikationssysteme in Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens

das war das Thema der Bachelorarbeit von Birgitta Krieger.  Sie studierte am IDC in Fürth „Berufspädagogik im Gesundheitswesen“. Frau Krieger ist stellvertretende Schulleitung an der Frankenwaldklinik in Kronach und war vor Ihrem Studium bereits  über 20 Jahre in der Pflegeausbildung tätig.

Auf einen Blick

Als zentrales Ergebnis der Bachelorarbeit wird eine einheitliche Softwarelösung für alle Bildungsbereiche als die beste Lösung für die vielfältigen Bildungsentwicklungen im Gesundheitswesen gesehen. Weitere wichtige Eigenschaften werden in einer integrierten Internetplattform für Schüler und Dozenten sowie in einer umfassenden Funktionalität und bestmöglichen Handhabbarkeit gesehen. Ganz wichtig war den Befragten auch die Anpassungsfähigkeit der Software an die Veränderungen des Gesundheitssystems.

Schlussbetrachtung der Bachelorarbeit

Es wäre wohl eine umfassende Gesetzesänderung notwendig, damit alle Bildungsaktivitäten im Gesundheitswesen in eine einheitliche Struktur münden könnten. So bleibt es neben der klassischen Aus-, Fort- und Weiterbildung bei einer Vielzahl von Modellprojekten und individuellen Lösungsformen.

So heterogen die Bildungslandschaft ist, so vielfältig sind auch die eingesetzten Organisationsmittel. Oftmals werden verschiedene Softwarelösungen für unterschiedliche Bereiche eingesetzt mit der Problematik, dass Daten mehrfach erfasst werden und Schnittstellenproblematiken auftreten.

“Es erscheint sinnvoll, für alle Bildungsarten ein Programm zu verwenden, mit dem verschiedene Bildungsangebote gleichermaßen gut zu organisieren sind. Umso wichtiger wird dies, wenn Träger von Kliniken und Schulen aus ökonomischen Gründen Aus-, Fort-, und Weiterbildung in einer Einrichtung zusammenfassen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Programm kann von allen Mitarbeitern benutzt werden, die Daten müssen nur einmal eingepflegt werden und auch die Schnittstellenproblematik wird reduziert. Dafür sollte das Programm alle wichtigen Strukturparameter der Bildungsplanung abdecken. Des Weiteren sollte es die Anforderungen an den Umgang mit moderner Kommunikationstechnologie (z.B. Internetplattform für Teilnehmer) integrieren. Auf die Handhabbarkeit einer Software für unterschiedlich qualifizierte Mitarbeiter sollte ebenfalls geachtet werden.

Für die Veränderungen, die das Gesundheitssystem noch bereithält, vor allem wenn eine Bildungsreform mittels Gesetz stattfindet, sollte das Programm grundsätzlich „wachsen“ und sich den neuen Anforderungen anpassen können.

Die Autorin vertritt die Ansicht, dass als notwendige Schlussfolgerung aus der Erkenntnis der Verbesserungspotentiale, mit Hinblick auf den ökonomischen Umgang von Arbeitskraftressourcen und damit Zeit für die eigentliche Bildungsarbeit bleibt, der Einsatz eines entsprechenden Kommunikationssystems mit den beschriebenen Anforderungen folgt.“

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit zeigen, dass die K&P-Konzeption eines integrierten Managementsystems für alle Bildungsformate richtig und notwendig war. In Kombination mit den Lösungen im Personalmanagement kann so der Krankenhauslandschaft eine Wertschöpfungskette zur Verfügung gestellt werden, die auf einem einheitlichen Datenbestand beruht. Das schafft Mehrwerte und Prozessoptimierung auf der ganzen Linie.

Quelle: Krieger, B. (2013): „Von der Krankenpflegeschule zum integrierten Bildungszentrum – Anforderungen an Interaktionssysteme und Kommunikationssysteme in Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens durch die Veränderungen im Gesundheitswesen“.